Die erste Schulinspektion 2012

Im Mai 2012 fand endlich die erste Schulinspektion statt, für die wir uns schon 2008 gemeldet hatten. Der endgültig Bericht liegt noch nicht vor. ...mehr...

Unser Haus des Lernens - Evaluation 2008/09

Vorgehen

Nach zwei Jahren Erfahrungen mit unserem Haus des Lernens wollten wir im Schuljahr 2008/09 unser Leitbild und die Arbeit daran überprüfen. Um Eltern und Schülerinnen und Schülern ausführlich die Möglichkeit der Stellungnahme zu geben, haben wir einen Elternfragebogen (Auswertung der Elternbefragung) entwickelt und mit allen Klassen am Niels-Stensen-Tag 2008 über das Leitbild gearbeitet. Abschließend gab es im Februar 2009 ein großes World-Café, bei dem Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler einen Samstagnachmittag gemeinsam diskutiert und Ideen entwickelt und gesammelt haben. Einige Ergebnisse sind inzwischen schon in die Planungen für das neue Schuljahr eingeflossen. In anderen Bereichen braucht eine Umsetzung noch längere Vorbereitungszeit.

Ergebnisse

Insgesamt wurde das Leitbild als tragfäig beurteilt. Es sei ein sehr anschauliches Bild für ein Schulprofil.
Eventuell sollten an zwei Stellen (Klarheit in der Basis, Schule profilieren in einer Säule) die zusätzlichen Erklärungen auf der Seite 2 des Leitbildes noch verdeutlicht werden.

Vielfach wurde betont, dass die Vorstellungen des Leitbilds im Alltag sichtbar werden. Z.B. gelinge es durch Lions Quest und Streitschlichtung für gewaltfreie Konfliktlösung zu sorgen. Das Logbuch fördere den Informationsfluss und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus und sei insofern ein Beitrag zur Klarheit. Wochenpläne, Studium und Epoche sorgten für wachsende Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Die Schule gebe ausreichend Anregungen und Hilfe den Glauben zu leben.
Es gab auch einige Verbesserungsvorschläge: Zur besseren Gestaltung der Gemeinschaft solle es auch in den älteren Klassen eine Klassenratsstunde geben. Die Schule solle sich stärker nach außen profilieren, mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten und die Internetseite verbessern. Eine bessere Ausstattung solle die wissenschaftliche Neugier unterstützen.

Fast alle brachten zum Ausdruck, dass das Leitbild im Alltag lebendig werde. Durch das außergewöhnliche Engagement der Lehrkräfte und ihr Eingehen auf den einzelnen Schüler werde die Leistungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen gefördert. Da ein lebendiger Dialog zwischen Eltern, Lehrern und Schülern praktiziert werde, entstehe eine gute Schulgemeinschaft und herrsche eine gute Stimmung. Besonders durch die vom Kollegium unterstützte Möglichkeit sich bei Aufführungen, bei Festen, in der Schülervertretung usw. einzubringen, könnten viele junge Leute ihre Persönlichkeit weiter entwickeln.Die Anstrengung zu fördern und zu fordern trage Früchte.
Gerade im Hinblick auf die lebendige Umsetzung des Leitbildes wurde aber auch deutlich, dass Verbesserungen durchaus noch möglich sind. Ein ganz wichtiger Aspekt war dabei der Begriff Achtung im Fundament des Hauses. Wie können wir noch stärker auf einen wertschätzenden Umgang der Schüler untereinander hinwirken? Wie kann in Disziplinangelegenheiten für noch mehr Klarheit gesorgt werden? Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich noch mehr außerunterrichtliche Aktivitäten, um die Gemeinschaft zu stärken. Gewünscht wurde auch noch mehr Anleitung zum selbstständigen Lernen schon ab Klasse 5, noch mehr Teilnahmen an Wettbewerben und ein AG-Angebot in den Mittagspausen, um auch diese Gelegenheiten zum Herausfordern der Schüler zu nutzen. Anregungen bezogen sich auch darauf, unsere Internationalität mehr zu nutzen,und die internationalen Beziehungen stärker auszubauen. Gefragt wurde auch, ob wir unseren Glauben nicht noch mehr in Aktionen nach außen sichtbar machen könnten.

Wie geht es weiter?

Schon für das kommende Schuljahr können einige Anregungen in die Tat umgesetzt werden. So können wir allen Klassen ab Klasse 7 zumindest alle zwei Wochen eine Klassenratsstunde ermöglichen. Wir haben eine Beförderungsstelle für den Bereich Herausfordern und Fördern ausschreiben können. Sie wurde inzwischen mit Herr Osburg besetzt. Eine Lehrkraft wird in Zukunft ein kleines Stundendeputat bekommen, um sich um unsere Öffentlichkeitsarbeit zu kümmern.
Bezüglich einer konzeptionellen Entwicklung hat die Schulkonferenz, nachdem alle schulischen Gremien Stellung genommen hatten, nun beschlossen, dass der wertschätzende Umgang der Schüler miteinander und der Bereich Fördern und Fordern - hier vor allem im "normalen" Unterricht- Entwicklungsschwerpunkte für das neue Schuljahr sein sollen. Konkrete ZIele sollen am Anfang des Schuljahrs 2009/10 beschlossen werden.


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